Aktuelles

Öffnungszeiten:

Jeden 1. Sonntag im

Monat von 14 bis 17 Uhr

Adresse:

Heimatgeschichtliche Sammlung

Albstrasse 16 

89081 Ulm-Jungingen

 

Kontakt:

Max Schmidt         Tel.0731-67770

Waltraud Bruckner Tel.0731-62524

 

Postadresse:

Elektro Rall

Dornstadter Weg 22

89081 Ulm-Jungingen

Willkommen in der Heimatgeschichtlichen Sammlung Jungingen e.V.

 

Die „Heimatgeschichtliche Sammlung Jungingen e. V.“ betreibt das örtliche Heimatmuseum im alten Feuerwehrhaus in der Albstraße und den Vereinsstadel am Dornstadter Weg.

Unser Verein will die Geschichte des Ortes durch eine Dauerausstellung erlebbar machen und Wohnen und Arbeiten in früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten darstellen. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen zu speziellen Themen, so zum Beispiel durch Themen wie „Flüchtlinge in Jungingen“ oder „Handwerker im Dorf“ – die derzeitige Sonderausstellung.

In dem Vereinsstadel am Dornstadter Weg sind weitere Ausstellungsgegenstände zu sehen. Hier werden auch die anfallenden Aufarbeitungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt (z.B. alte Traktoren oder landwirtschaftliche Großgeräte).

Die dort untergebrachten Gegenstände wie zum Beispiel Dreschmaschinen, Traktoren, Heuwender, Photoapparate, Porzellan, Puppen- und Kinderartikel können ebenfalls besichtigt werden.

Das „Backhaus“ auf dem Junginger Bürgerplatz wird durch den Verein betrieben. Dort wird von Zeit zu Zeit gebacken. Das damit verbundene traditionelle Backhausfest findet in der Regel am letzten Freitag vor den Sommerferien statt.

Nach den Sommerferien veranstalten wir sonntags unser Fest „Dampf im Stadel“. Neben alten und neuen Modellen von Dampfmaschinen in Betrieb ist die Oldtimerschau von Traktoren eine besondere Attraktion.

Vor Weihnachten wird das Museum immer mit einer kleinen Ausstellung zum Thema Weihnachten geöffnet. Am 6. Januar veranstalten wir das seit Jahren traditionelle „Christbaumloben“, begleitet mit Liedern und Musik.

Der Verein ist auf die Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter angewiesen, sei es im Museum beim Auf-, Ab- und Umbau der Ausstellungen, beim Pflegen, Renovieren und Aufarbeiten alter Gerätschaften, beim Backen und ehrenamtlichen Arbeiten in der Gemeinde.



Über einen Eintrag in unser Gästebuch würden wir uns freuen.

<< Jungingen und die Reformation >>

Zur Einführung in das Neue Thema unserer Sonderausstellung am 2 April sind zahlreiche Besucher gekommen. Es gab einiges zu sehen: die 95 Thesen Martin Luthers in voller Textlänge, viele interessante Dokumente zur evangelischen Kirche Peter und Paul: u. a.  Zeichnungen und Bilder zur Baugeschichte, liturgische Geräte,interessante Aufnahmen aus dem Kircheninneren und eine Fülle von alten Bibeln und religiösen Schriften aus der Junginger Vergangenheit.  Auch der Kräuterschnaps, „Luther’s Tintenklecks“, den es eigens zur Erinnerung an den Reformator  in seiner Heimat im Norden zu kaufen, gibt und den wir zur Bereicherung unserer Sonderausstellung erworben haben, wurde geziemend gewürdigt.

 

2017 feiert die evangelische Kirche das Reformationsjubiläum. Vor 500 Jahren hatte Martin Luther in Wittenberg seine berühmten 95 Thesen angeschlagen. Grund genug auch für das Junginger Museum, sich aus diesem Anlass eingehender mit der Einführung der Reformation in unserem Dorf und der weiteren Entwicklung bis zur Gegenwart zu beschäftigen.

Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die evangelische Kirche Peter und Paul mit ihren wertvollen Kunstwerken als lebhafte Zeugen vergangener geschichtlcher Ereignisse und Epochen. Eines davon ist die Darstellung der Überreichung der "Augsburger Konfession" durch die protestantischen Fürsten im Jahre 1530 an Kaiser Karl V. Es hängt in unserer Kirche unter der nördlichen Empore. Ein Jahr danach, 1531, wurde die Reformation in Jungingen eingeführt.

Wir wollen das Jubiläumsjahr nützen, um in einer begleitenden Sonderausstellung schrittweise wichtige Besonderheiten des Protestantismus in Jungingen mit Bildern, Dokumenten und Gegenständen darzustellen und zu beschreiben.

Dazu gehören neben der Kirche selbst auch die Pfarrer, die bei uns tätig waren und von denen einige, vor allem Johann Martin Miller und Wolfgang Bachmayer in unserem Dorf, aber auch darüber hinaus, eine besondere Bedeutung erlangt haben.>>

Nächste Öffnung: So, 4.Juni 2017, 14 Uhr

Im Mittelpunkt unserer nächsten Öffnung steht die evangelische Kirche. Sie wurde 1499 geweiht und erhielt 1531 bei der Einführung der Reformation in Jungingen ihren geänderten Namen "Peter und Paul-Kirche". In den Jahrzehnten und Jahrhunderten danach entstanden die Kusntwerke, die wir noch heute bewundern können.

Zu den Besonderheiten der evangelischen Kiche gehört auch die von Johann Matthäus Schmahl aus Ulm im Jahre 1771 erbaute Orgel. Der Organist, Herr Friedemann Kiedaisch, wird am Tag der nächsten Öffnung

 

um 16 Uhr in der Peter und Paul-Kirche

eine Orgeleinführung anbieten.

 

Nach einem Einblick in die Mechanik und die Disposition der Orgel wird Herr Kiedaisch auch in einem kleinen Konzert den Klang des Instrumentes vorführen.

Der Tag der Öffnung gliedert sich damit in zwei Teile: Von 14-15:30 Uhr kann die Ausstellung im Museum besichtigt werden. Zu den Konfirmationsbildern aus früheren Zeiten kommen interessante Detailaufnahmen des im Jahre 1590 angefertigten großen Altarbildes. Sie stammen vom früheren Vorsitzenden des Vereins, Herrn Dr. Hirth, und erlauben in ihrer vergößerten Darbietung einen ganz besonderen Einblick in die Struktur dieses großartigen Bildes.

Ab 15:30 Uhr ist dann die evangelische Kirche geöffnet, so dass man sich sowohl vor als auch nach der Orgelvorführung die Kunstwerke aus der Nähe betrachten kann.

 

 

 

Bei der Öffnung am 4.12.16 war die Zusatzausstellung

 "Landwirtschaft und 70 Jahre Vertreibung"

zum letzten Mal zu sehen. 

 

Vor allem die Listen über die Unterbringung der Flüchtlinge in Jungingen stieß  bei den Museumsbesuchern auf anhaltendes Interesse. Eine ausführliche Dokumentation über diese Ausstellung befindet sich nach wie vor im Museum und kann dort auch das ganze kommende Jahr über eingesehen werden. 

 

 

Aktuelle Sonderausstellung "Landwirtschaft und Handwerk"

Das Leben von Bauern und Handwerkern war zu allen Zeiten in der Geschichte unseres Dorfes eng miteinander verwoben und durch gegenseitige Abhängigkeiten geprägt.Deshalb wurde die bestehende Ausstellung "Handwerk" um das Thema "Landwirtschaft" erweitert. Wir wollen dabei in der kommenden Zeit das bäuerliche Leben jahreszeitabhängig begleiten und die Ausstellung kontinuierlich  aktualisieren.

 

 Vorschau: Backhausfest auf dem Bürgerplatz in Jungingen                             am 21. Juli 2017

 

 

 

Vorschau: Dampf im Stadel

am 03. September 2017

mit - Dampfmaschinen alt und neu

     - Oldtimer-Ttraktoren

     - Dreschmaschinen

     - Strohballenhüpfburg für Kinder

 

 

 

 

Besuch von der Gutenbergschule

Immer wieder kommen Schulklassen zu einer Sonderführung ins Museum. So zu Beginn der Ausstellung "Landwirtschaft und Handwerk" zwei Klassen von der Gutenbergschule in Jungingen. Mit großen Augen und vielen Fragen und Kommentaren wurden Bilder und Gegenstände sowie auch ein Film über die Landwirtschaft  betrachtet und analysiert.  Am Schluss wurde auch noch kräftig gesungen - selbstverständlich zum Thema: "He ho, spann den Wagen an..." Und im Gästebuch ist zu lesen "... Wir wissen jetzt, wie die Bauern früher gelebt haben.

Die Klassen 4a und 4b bedanken sich herzlich ... "

 

 

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© Sigfried Rall